Work Spaces am Wegesrand

Als zukünftige Betreiber von Coconat sind wir natürlich interessiert an Orten die Arbeitsplätze für Digitale Nomaden, Internationale Teams und andere Menschen anbieten die eine produktive Auszeit an einem schönen Ort nehmen wollen.

To work in the shadow of Buddha at Kohub on Koh Lanta Thailand

To the beach! From Kohub on Koh Lanta, Thailand

Auf der Insel Lanta, im Süden Thailands waren wir eigentlich nur um dort zünftig ins neue Jahr zu feiern, doch wie der Zufall es wollte stießen wir auf den Coworking Space Kohub. Ein schönes Haus mit großer Terrasse, einen schattiger Garten inklusive Buddhastatue zum meditieren zwischen den Arbeitsphasen, ein Café mit gesunden Drinks und der Strand vor der Haustür, fertig ist das Büro im tropischen Ferienparadies. Der Engländer James war zuvor seit vielen Jahren selbst als digitaler Nomade unterwegs gewesen, lange bevor es den Begriff überhaupt gab. So segelte er um die Welt, verdiente sein Geld mit dem Laptop und lernte irgendwann Coworking kennen. Seit Dezember hat er nun seinen eigenen Space. Wir wünschen viel Glück und freuen uns auf ein Wiedersehen auf der DNX GLOBAL Digital Nomad Conference Ende Juli in Berlin.

CUASIA panelists, sans shoes a la Asia

In Bali scheiterte Anfang Januar unser erster Versuch die lokale Coworking Szene kennenzulernen: Der Space in unserem Heimathafen Canggu war ohne weitere Angabe von Gründen geschlossen. Glücklicherweise nahmen wir an der asiatischen Coworking Konferenz CUASIA teil die u.a. im sehr bekannten und erfolgreichen Coworking Space Hubud stattfand, einem Hotspot der digitalen Nomadenszene.

Hubud in Ubud, Bali

Dieser liegt in Ubud, einer Kleinstadt inmitten sehr grüner Reisfelder die für ihre reichhaltige Kulturszene bekannt ist. Der Space zeichnet sich vor allem durch seine spannende Bambusarchitektur aus und vibriert durch seine internationalen Gäste nur so vor Geschäftigkeit. Auch hier freundeten wir uns schnell mit den beiden Betreibern Peter und Steve an die auch die CUASIA organisieren. Wir hatten außerdem eine große Anzahl digitaler Nomaden auf einem Haufen die wir zu allen Themen ausquetschen konnten die uns im Kopf herumgeisterten.

Hubud in Ubud, Bali

Auf der CUASIA lernten wir Simone kennen die nicht weit von Ubud die Vision Villas betreibt. Diese Kombination aus Workspace und Resort lockt Entrepreneurs auf die indonesische Insel: Menschen die bereits eine Firme betreiben oder sich selbstständig machen haben hier die Möglichkeit an einmonatigen Entrepreneurs-Camps (iLab Accelerator) teilzunehmen. Dort bekommen sie Coaching, Zeit um sich auf ihre konkreten Aufgaben konzentrieren zu können und eine Gemeinschaft in der Gruppe von bis zu 15 (potenziellen) Unternehmern und das in einem tropischen Garten mit großen Pool und guten Essen. Wie der Zufall es wollte, begann gerade der neue Zyklus einer neuen internationalen Gruppe so dass wir beim Kennenlernen dabei sein konnten und u.a. einen Einblick in das Konzept des Ortes gewinnen konnten.

iLAB introduction day at Vision Villas Resort

Durch die Besuche in (Co)working Spaces in Südasien haben wir viel vor allem über internationale Kundengruppen gelernt und freuen uns diese bald auch in unserem kleinen Dorf willkommen heißen zu können.

Das Workation-Experiment

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Verschneite Buchen von Richardfabi

Da wir Tierexperimente moralisch ablehnen und die für eine Computersimulation notwendigen Programmierer unseren Finanzrahmen übersteigen, bleibt nur das Selbstexperiment: Das Coconat-Team wird zu Digitalen Nomaden auf Zeit. Schnell fällt die Wahl des Aufenthaltortes auf Bali, dort haben wir Freunde, es gibt Coworking Spaces wie Sand am Meer und es ist wunderbar warm. Für sechs Wochen begeben wir uns 11.544 km weiter südöstlich auf die Jagd nach der maximalen Produktiviät.

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Dreamland Beach, Bali – von Kris Martin

Anfangs wohnen wir bei Freunden, ein Coworking Space ist nur 10 Min. entfernt, direkt an einem schicken Surferstrand gelegen. Jung, dynamisch, hochmotiviert, unsere Laptops unter den Arm geklemmt machen wir uns auf den Weg: geschlossen (ohne Angabe von Gründen)! Mmmhhh… na gut. Dann arbeiten wir eben bei unseren Freunden: schickes Haus mit Pool. Aber, oha, das ist garnicht so einfach sich auf die Arbeit zu konzentrieren wenn man gleichtzeitig Spaß mit seinen Freunden haben möchte, seinen Alltag organisieren muss, kochen usw.. außerdem ist das Internet in den Suburbs von Denpasar recht launisch und die ganze Nachbarschaft eine Baustelle, keine Chance auf Konzentration. Nein, so wird das nichts!

Amed

Wunderschönes Amed, Bali – von Julianne Becker

Also raus in die Pampa, Amed, Ostbali. Hier ist es wunderschön, ruhig… Coworking Spaces sucht man vergebens aber jedes Hotel und jedes Restaurant bietet wifi, leider meist sehr, sehr langsam. Letztendlich finden wir aber doch noch unseren perfekten Platz zum arbeiten: Ein kleines Resort direkt vorm Korallenriff mit 5mbit Standleitung, Tischen zum arbeiten, und sogar Steckdosen… alles was den Laptoparbeiter glücklich macht. Also, los gehts… aber, arghh!. Der Bildschirm zeigt nur noch Datensalat. Einige Recherchestunden später wissen wir, den Rechner hat das zeitliche gesegnet. Schuld: Die hohe Luftfeuchtigkeit.

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Ja, das ist ein Stapel Geld

 

Drei Wochen sind vorbei, unsere Produktivität lässt sehr zu wünschen über aber schön ists allemal…

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Zum Schluss doch noch Workation

Luftschlösser und Wolkenkuckucksheime

Rohdiamant

Ungeschliffener Diamant oder totaler Schrott?

Als wir 2012 die Idee zu Coconat (damaliger Arbeitstitel: Media Ranch) hatten, glaubten wir, Brandenburg würde von alten Bauernhöfen und Schlössern wimmeln die nur darauf warteten von uns wachgeküsst zu werden. Die Realität ist bekanntlich eine strenge Lehrerin: Wir besichtigten ca. 75 teilweise traumhafte Immobilien, doch keine erfüllte alle unsere Erwartungen.

Feudale Pracht

Julianne vor den Resten feudaler Pracht

Sie waren zu klein, zu groß, zu verfallen, zu teuer, zu laut, zu schlecht erreichbar, zu unflexibel (Stichwort: Denkmalschutz) oder mit viel Geld und wenig Geschmack zu Tode saniert. Nach unzähligen Gesprächen mit Bürgermeistern und Immobilienmaklern, hektoliterweise verfahrenem Benzin sowie von der Internetrecherche wundgetippten Fingern drohte uns langsam aber sicher die Puste auszugehen.

Dann, an einem sonnigen Tag Anfang August besichtigten wir hinter Potsdam eine leerstehende DDR-Ferienanlage die zwangsversteigert werden sollte. Das Gebäudeensemble blieb leider wie so oft hinter unseren Erwartungen zurück. Doch dann, als wir uns schon wieder enttäuscht auf den Rückweg gemacht hatten und tief in uns gekehrt über unsere ungewisse Zukunft nachgrübelten tauchte plötzlich ein skurriles Gebilde am Straßenrand auf: Eine Mischung aus Palast der Republik und Stadtschloss direkt am Berghang im Wald gelegen. Es war Liebe auf den ersten Blick!

Two countries, one idea

For months we scanned the world pretty systematically, but it looked like we were alone. There are tons of seminar houses out there, plus artist residencies and congress hotels. There are coworking spaces in tourist destinations like Ko Lanta, Bali, and Gran Canaria. There are providers of workation trips to interesting cities, beautiful beaches and to Brandenburg. But, a place like ours, located in nature and built for nomadic laptop workers from the creative hubs, didn’t seem to exist on planet Earth.

After these lonely first months, at the corkworking conference in Barcelona in winter 2013, we finally met a group of people that had the same thoughts and came to the same results we did. The very nice owners of the coworking space Mutinerie (French for mutiny) from Paris were planning to turn an old farmhouse, from 1780 in Saint Victor de Buthon and 90 minutes from the capital, into a retreat for laptop workers.

Das alte Bauernhaus

The historic farmers house is the heart of the space

Since it became clear very fast that we needed more time to talk than the short breaks of the conference, Julianne and Janosch travelled to France in spring 2014 for six weeks. We were working in the coworking space in Paris and at the almost fully renovated Mutinerie Village, beautifully located between apple plantations and wide-open cattle range land.

During these productive weeks, our French friends and our-selves were thinking about products and names (this is were we came up with Coconat!) and exchanged knowledge about similar ideas worldwide. For sure we planed future common projects and how we could use the network Copass, which also belongs to our partners, to connect to other projects like our two.

Mutinerie Village is now open, and offering permaculture farming in addition to coworking and is already very successful.

 

Permakultur

Permaculture is part of the concept

Thank you very much for the good time in France. We planted a seed, by working together and creating a partnership, from which we expect much more to grow.

To our common future and that many new places like ours will open up – cheers, Prost, and santé!